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Manche lieben es, manche mögen es gar nicht und wiederum anderen würden gerne, können es aber schlecht in ihr aushalten. Die Rede ist natürlich von der bekannten Sauna. Im Volksmund auch liebevoll Schwitzbude oder finnisches Bad genannt, kann jedermann versuchen, die in ihr erzeugten Temperaturen von bis zu 130 Grad, standzuhalten. Was einigen in den Augen brennt, für unzureichende Luftzufuhr sorgt oder den Kreislauf zu sehr belastet, ist für andere dagegen Entspannung und Erholung pur. Unter medizinischen Gesichtspunkten geschieht im Körper des Saunistens genau das Gleiche, als hätte dieser Fieber. Die Körpertemperatur steigt dabei kurzzeitig auf über 39 Grad. Dieser Temperaturanstieg bewirkt im weiteren Sinne eine Abtötung von nichtresistenten Keimen und anderen Krankheitserregern. Gerade nach dem Sport empfiehlt es sich nach den heißen Saunaminuten ein anschließendes Kaltbad zunehmen. Auch bei mehreren Anwendungen hintereinander ist eine spürbare Entspannung der Muskulatur zu vernehmen. Die Hauptvorteile der Sauna liegen aber in der Senkung des Blutdrucks und der Anregung des Stoffwechsel- und Immunsystems. Nicht umsonst werden vor allem im Profisport regelmäßig nach dem Training oder Wettkämpfen ein oder mehrere Saunagänge in den Sportplan integriert. |



