Das waren die Trendsportarten 2010

Sogenannte Trendsportarten, meistens von Amerika importiert, sind im Kommen wie noch nie. Zu bekannteren und eher verständlichen Disziplinen kommen auch immer ausgefallenere Sportarten ins Spiel. Slackline ist ein Gummiband, auf dem man balancieren muss. Traceure, die versuchen beim Free Running möglichst spektakulär und akrobatisch, beim Parcours möglichst effizient und schnell über alle Hindernisse einer Stadt zu klettern oder springen, werden wieder immer mehr. Das vermeintlich ausgestorbene aggressive Roller Blading, bei dem man mit speziellen Inlinern durch einen Skaterpark oder die Stadt fährt und seine Tricks vollführt, ist wieder hoch im Kurs. Und Deutschland ist sogar 2010 Weltmeister im Splashdiving geworden, bei dem es, auf gut Deutsch, um die Kunst der “Arschbombe” geht.
Aus alt mach neu

Weiterhin sind auch altbekannte Sportarten wieder im Kommen, aber mit der Unterstützung von Hightech-Accessoires und innovativen Neuentwicklungen. Wie zum Beispiel der Laufschuh, der die Schrittzahl, Geschwindigkeit und Entfernung misst, die man bei einem Lauf zurückgelegt hat. Dann werden die Ergebnisse aufgelistet und man hat eine Statistik mit Diagrammen über die Fortschritte. Noch mehr motivieren kann man sich im Internet mit anderen Läufern, wenn man sich ein gemeinsames Ziel setzt und dann die Erfolge vergleichen kann. Populärer werden könnte auch das Kajakfahren, da auf der ISPO in München jetzt ein Modell vorgestellt wurde, das ganz einfach auseinander zu bauen und deshalb auch leicht transportierbar ist. Das Skateboarden und Snowboarden wird der Jugend durch die Vielfalt der erhältlichen Markenprodukte und vor allem der Markenkleidung als Lifestyle verkauft und ist mehr im Trend denn je.

Im Allgemeinen setzt man auf Sportarten, die ohne gutes Equipment nicht durchzuführen sind oder auf die Verschmelzung mehrerer Sportarten. Beispielsweise das Speedminton, das Squash und Badminton miteinander vereint. Statt eines Federballs wird ein schwererer, elastischer Ball genommen, natürlich mit angepassten Schlägern, die der Schlagkraft, die den Ball immerhin bis zu 30 Meter weit schleudern kann, auch widerstehen kann. Ob diese Trends nur kurzfristig sind oder mehr Potenzial haben, ist nicht wichtig, es zählt nur der Spaß, den man jetzt damit haben kann.

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